2025 ein richtungsweisendes Jahr für den SSR
2025 war für den Schweizerischen Seniorinnen- und Seniorenrat (SSR) ein Jahr der Weichenstellungen. Der Fokus lag auf der Stärkung von Organisation, Finanzen und strategischer Ausrichtung. Strukturen und Abläufe wurden gestrafft, Entscheidungswege geklärt und die Zusammenarbeit verbessert. Mit einer transparenten und selbstständigen Finanzführung und realistischer Budgetplanung ist der SSR heute organisatorisch und personell solide aufgestellt.
Ein zentrales Projekt war die Strategie 2027–2030. In einem extern begleiteten, partizipativen Prozess wurden die wichtigsten alterspolitischen Herausforderungen analysiert und klare Prioritäten und Massnahmen für die kommenden Jahre definiert. Die Strategie, Ende des Jahres vom Vorstand zuhanden der Delegiertenversammlung genehmigt, bildet zugleich die Grundlage für den nächsten Subventionsvertrag 2027 bis 2030.
Ein Höhepunkt war die Fachtagung „Alt und Jung – eine Schicksalsgemeinschaft?“ in Brugg, die den generationenübergreifenden Dialog und die Bedeutung der Solidarität im demografischen Wandel in den Mittelpunkt stellte. Mit der Printausgabe „Alt und Jung – gemeinsam unterwegs“ haben wir die Botschaft dieser Fachtagung verstärkt.
Im öffentlichen Diskurs widersprach der SSR entschieden den polemischen Vorwürfen über den angeblich zu grossem Einfluss älterer Menschen in politischen Entscheidungsprozessen mit Sachlichkeit und Dialogbereitschaft. Er machte klar: Demokratische Mitwirkung kennt kein Alter – und das Engagement älterer Menschen stärkt die Gesellschaft.
Mit der Alterspolitischen Agenda 2025, Vernehmlassungen und Medienmitteilungen brachte der SSR die Anliegen der älteren Generation fundiert in die politischen Prozesse ein. Der SSR hat zu folgenden Vorlagen Stellung genommen, wie zu den Vernehmlassungen zu verschiedenen Verordnungen im Bereich der beruflichen Vorsorge, zur Revision der Ergänzungsleistungen für betreutes Wohnen und Entlastungspaket 2027, sowie in Medienmitteilungen z.B. zur Abstimmung „Abschaffung Eigenmietwert“ und „Elektronische Identitätskarte“.
Kurz: 2025 hat der SSR seine Strukturen gefestigt, seine Strategie geschärft und seine Rolle als starke Stimme der älteren Generation ausgeübt.
Reto Cavegn, Co-Präsident Schweizerischer Seniorinnen- und Seniorenrat (SSR)