Gesundheitspolitische Zielsetzung: „Ambulant vor Stationär“ eine Farce – die ambulante Pflege wird in Zukunft massiv reduziert.

Der Entscheid des EDI, die Beiträge für die ambulante Pflege um 3,6% zu senken ist für den Schweizerischen Seniorenrat nicht nachvollziehbar und steht im Widerspruch zur Zielsetzung Betagte so lange wie möglich zu Hause zu betreuen und zu pflegen.

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Keine Verteuerung des öffentlichen Verkehrs

Mit grosser Besorgnis und grossem Unverständnis hat der Schweizerische Seniorenrat von den Plänen der Unternehmen des öffentlichen Verkehrs erfahren: die Preise sollen schon wieder massiv steigen. Und das auch und gerade bei Billett-Kategorien und Dienstleistungen, die für ältere und betagte Menschen besonders wichtig sind: die Generalabonnemente sollen heftig teurer werden, die Gemeindetageskarten sollen ganz abgeschafft werden. Und die Möglichkeit, das GA für bis zu 30 Tage zu hinterlegen – etwa wegen eines Ferien- oder Klinikaufenthalts – soll gestrichen werden. Alle diese Massnahmen betreffen Seniorinnen und Senioren ganz besonders. In einer Zeit, in denen das verfügbare Einkommen aus Renten und Pensionen seit Jahren kleiner wird, weil die Leistungen für Neu-Rentner immer schlechter werden und weil die Mieten und die Krankenkassenprämien auch für Rentnerinnen und Rentner steigen.

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Der SSR unterstützt die Allianz gegen Altersdiskrimierung: Die Zeit ist reif für ein Gesetz gegen Altersdiskriminierung

Täglich werden Menschen in der Schweiz aufgrund ihres Alters diskriminiert, sei es am Arbeitsplatz, bei der Stellensuche, beim Arztbesuch, im Spital, auf Wohnungssuche oder beim Abschluss von Versicherungen. Altersdiskriminierung kann alle treffen, ob mit oder ohne Ausbildung, ob Mann oder Frau.

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Der Schweizerische Seniorenrat besteht seit November 2001 und nimmt die Aufgaben eines Beratungsorgans in Altersfragen für den Bundesrat wahr.

Der Schweizerische Seniorenrat SSR vertritt die wirtschaftlichen und sozialen Anliegen der älteren Menschen gegenüber Bund, Verbänden, Institutionen, Medien und Öffentlichkeit.

Angesichts der zukünftigen demografischen Entwicklung, nach der die ältere Generation annähernd einen Viertel der Gesamtbevölkerung ausmachen wird, ist es wichtig, dass zukünftige gesetzliche Regelungen altersverträglich ausgestaltet werden.

Es geht nicht darum, Privilegien für die ältere Generation zu schaffen. Vielmehr sollen Regelungen getroffen werden, die den berechtigten Anliegen der Seniorinnen und Senioren angemessen Rechnung tragen.