Keine Verteuerung des öffentlichen Verkehrs

Mit grosser Besorgnis und grossem UnverstĂ€ndnis hat der Schweizerische Seniorenrat von den PlĂ€nen der Unternehmen des öffentlichen Verkehrs erfahren: die Preise sollen schon wieder massiv steigen. Und das auch und gerade bei Billett-Kategorien und Dienstleistungen, die fĂŒr Ă€ltere und betagte Menschen besonders wichtig sind: die Generalabonnemente sollen heftig teurer werden, die Gemeindetageskarten sollen ganz abgeschafft werden. Und die Möglichkeit, das GA fĂŒr bis zu 30 Tage zu hinterlegen – etwa wegen eines Ferien- oder Klinikaufenthalts – soll gestrichen werden. Alle diese Massnahmen betreffen Seniorinnen und Senioren ganz besonders. In einer Zeit, in denen das verfĂŒgbare Einkommen aus Renten und Pensionen seit Jahren kleiner wird, weil die Leistungen fĂŒr Neu-Rentner immer schlechter werden und weil die Mieten und die KrankenkassenprĂ€mien auch fĂŒr Rentnerinnen und Rentner steigen.

Der Schweizerische Seniorenrat fordert die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs auf, auf die geplanten Preissteigerungen bei den GA und auf den Angebotsabbau bei Tageskarten und der Hinterlegungsmöglichkeit umgehend zu verzichten. Der SSR erwartet von den VerkehrsverbĂŒnden eine RĂŒckbesinnung auf ihre Aufgabe als Unternehmen des Service public, so wie es die SBB bekannt gemacht hat, dass sie stabile und möglichst tiefe Preise will.

AuskĂŒnfte erteilen gerne die CoprĂ€sidentin Bea Heim Tf. 079 790 52 03 und der CoprĂ€sident Roland Grunder Tf. 079 669 98 02