11. AHV-Revision : Indexierung der AHV-Renten

Die vorgesehenen neuen Ma√ÉŇłnahmen k√∂nnten zur Folge haben, da√ÉŇł diese Indexierung stark verlangsamt oder sogar blockiert wird. Sie w√ľrden eine empfindliche Reduktion der Kaufkraft der Pensionierten mit bescheidenem Budget bedeuten. Sie w√ľrden vor allem Leute treffen, die mit einer kleinen Rente oder sogar ohne Leistung aus der 2. S√§ule auskommen m√ľssen. Diese Ma√ÉŇłnahmen w√ľrden eine … mehr

Die vorgesehenen neuen Ma√ÉŇłnahmen k√∂nnten zur Folge haben, da√ÉŇł diese Indexierung stark verlangsamt oder sogar blockiert wird. Sie w√ľrden eine empfindliche Reduktion der Kaufkraft der Pensionierten mit bescheidenem Budget bedeuten. Sie w√ľrden vor allem Leute treffen, die mit einer kleinen Rente oder sogar ohne Leistung aus der 2. S√§ule auskommen m√ľssen. Diese Ma√ÉŇłnahmen w√ľrden eine Entfremdung der AHV-Renten bewirken, deren Zweck in der Bundesverfassung wie folgt formuliert ist: ‚Äědie Renten haben den Existenzbedarf angemessen zu decken“. Die Verschlechterung der Indexierung wird die Pensionierten zwingen, vermehrt die Erg√§nzungsleistungen zu beanspruchen oder gar die Sozialhilfe von Kantonen oder Gemeinden zu beantragen, die selber gegen die Finanzknappheit k√§mpfen.

Dem AHV-Ausgleichsfonds geht es, kurzfristig betrachtet, gar nicht so schlecht, vor allem nicht, wenn man ihn vom IV-Defizit entlastet. Entgegen der vom Bundesrat f√ľr die Zeitspanne 1998 – 2005 vorgesehenen Abnahme um 7 Milliarden zeigen die Rechnungen 2005 eine Zunahme von 8 Milliarden (somit 15 Milliarden Unterschied zwischen Prognose und Realit√§t). Der SSR ist bereit, zur Suche nach L√∂sungen f√ľr die Finanzierung der AHV mittel und langfristig beizutragen. Der SSR beantragt die Beibehaltung des heutigen Systems mit Anpassung Entwicklung des Mischindexes im zweij√§hrigen Rhythmus.

Beitragsbefreiung f√ľr die wiederbesch√§ftigten Rentner

Der SSR schl√§gt einen Kompromi√ÉŇł vor, indem diese Franchise nicht aufgehoben, sondern von 16’800 auf 6’000 Fr. reduziert wird. Dies w√ľrde die vielen Arbeiten und Dienstleistungen ber√ľcksichtigen, die viele Rentner ehrenamtlich oder mit einem sehr bescheidenen Sal√§r leisten.

Vorzeitige Pensionierung

ine solche Leistung sollte einen universellen Charakter haben und von der AHV abh√§ngig sein. Aber nicht von der EL, die auf Antrag bewilligt wird unter Beweis der Bed√ľrfnisklausel: das Verfahren ist ohnehin kompliziert, administrativ wenig durchschaubar und von Kanton zu Kanton unterschiedlich, was zu einem Missverh√§ltnis zwischen Aufwand und Ertrag f√ľhrt. Ferner bedauern wir, dass die Finanzierung durch Erh√∂hung des Rentenalters bei den Frauen erm√∂glicht werden soll. Wir glauben auch nicht, dass sie tats√§chlich den Menschen aus der unteren Mittelklasse zugute kommen w√ľrden. Alle diese √úberlegungen f√ľhren dazu, dass der SSR diese vorzeitige Pensionierungsleistung ablehnt.

f√ľr die Arbeitsgruppe Soziale Sicherheit
Gérard Heimberg, Präsident
Personnes de contact :

Heidi Deneys, co-présidente
Rue Monique Saint-Hélier 5 , 2300 La Chaux-de-Fonds , 032/ 968’50’54 , hdeneys@bluewin.ch

Klara Reber, co-présidente
Rudolfstrasse 23, 8400 Winterthur, 052/212’61’43, klara.reber@bluewin.ch

Gérard Heimberg, président du GT Sécurité sociale
En Roveray , 1170 Aubonne , 021/807’36’36 , gheimberg@bluewin.ch

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