Der Schweizerische Seniorenrat unterst├╝tzt den Gegenvorschlag zur Hausarztmedizin-Initiative

Am 18. Mai 2014 stimmt das Schweizervolk ├╝ber den Bundesbeschluss ├╝ber die medizinische Grundversorgung ab. Dies als direkter Gegenentwurf zur Volksinitiative ÔÇ×Ja zur HausarztmedizinÔÇť.

Die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Seniorenrates (SSR) unterst├╝tzt den Gegenentwurf. Der Bundesbeschluss (Art. 117 a.) regelt die medizinische Grundversorgung der Bev├Âlkerung. Die im April 2010 eingereichte Initiative ÔÇ×Ja zur HausarztmedizinÔÇť wurde nach intensiven Beratung zu Gunsten dieses Gegen ┬şentwurfs zur├╝ckgezogen.

Mit dem Gegenvorschlag von Bundesrat und Parlament sollen die Voraussetzungen f├╝r eine umfassende medizinische Grundversorgung geschaffen werden.

Diese beinhalten im wesentlichen

  • die St├Ąrkung der Hausarztmedizin,

  • die Sicherung der Qualit├Ąt der medizinischen und pflegerischen Versorgung

  • bessere Voraussetzungen f├╝r die Ausbildung von gen├╝gend Gesundheitsfachpersonen

  • die angemessene Abgeltung der Hausarztmedizin.

Die Umsetzung des Verfassungsartikels soll in Zusammenarbeit von Bund und Kantone erfolgen.

Die Bev├Âlkerung wird immer ├Ąlter und die Anzahl Patientinnen und Patienten mit chronischen Krankheiten nimmt zu. Damit steigt die Nachfrage nach medizinischen, pflegerischen und betreuerischen Leistungen.

Gerade f├╝r ├Ąltere Personen ist es wichtig und beruhigend zu wissen, dass man sich, im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls, auf eine qualitativ hochstehende medizinische und pflegerische Grund ┬şversorgung verlassen kann. Deshalb spricht sich der Schweizerische Seniorenrat f├╝r die Annahme des Verfassungsartikels aus.