Klare Benachteiligung von Personen im Heim

Der Schweizerische Seniorenrat (SSR) wehrt sich gegen die Benachteiligung von Personen im Heim bei der dringend notwendigen Anpassung der Mietzinsmaxima f├╝r Erg├Ąnzungsleistungen.

Endlich wird die l├Ąngst ├╝berf├Ąllige Anpassung der Mietzinsmaxima f├╝r Erg├Ąnzungsleistungen angepackt. Den geplanten Massnahmen stimmt der SSR zu. Vor allem begr├╝sst er die Ber├╝cksichtigung der unterschiedlichen Situation je nach Region – Stadt, Agglomeration und Land ÔÇô indem verschiedene Maxima vorgeschlagen werden. Auch die L├Âsung f├╝r die Mehrpersonenhaushalte ist angemessen.

Hingegen wehrt sich der SSR entschieden gegen die Absicht, f├╝r Personen im Heim die Mietzinsmaxima nicht zu erh├Âhen. Dadurch wird deren Lage nochmals verschlechtert, und auch die Differenzierung nach Region w├╝rde so entfallen. Finanzielle ├ťberlegungen d├╝rfen nicht Grund sein f├╝r eine Benachteiligung dieser Personengruppe. Mit der Neuordnung der Pflegefinanzierung vom 13. August 2008 hat der Gesetzgeber bewusst eine Mehrbelastung der Erg├Ąnzungsleistungen geplant und eingerechnet. Wer A sagt, muss auch B sagen: Die neuen Mietzinsmaxima m├╝ssen deshalb auch f├╝r Personen im Heim gelten. 

Initiates file downloadStellungnahme SSR zu EL-Mietzinsmaxima