Perspektiven einer tragfÀhigen Generationenpolitik

Traditionelle Herbsttagung SSR-CSA 2007

170 Teilnehmende (Vertreter/-innen von ĂŒber 50 Senioren-Organisationen) diskutierten das Thema am 12. Oktober 2007 in Bern. Sie verabschiedeten eine Resolution, worin sie sich gegen gesetzliche Diskriminierungen der Ă€lteren Bevölkerung zur Wehr setzten.
Die Referenten Prof. Dr. François Höpflinger und Prof. Dr. Charles-Henri Rapin lieferten substanzielleund nachhaltige BeitrÀge zum Thema Perspektiven einer tragfÀhigen Generationenpolitik.
Senioren-Resolution zum Altersbericht des Bundesrates

Aus aktuellem Anlass stellte GĂ©raldine Luisier, Mitarbeiterin des Bundesamtes fĂŒr Sozialversicherung, den Bericht des Bundesrates zur Strategie fĂŒr eine schweizerische Alterspolitik vor. Sie hatte den Bericht vorbereitet. Die Anwesenden verabschiedeten in der Folge eine R e s o l u t i o n . Diese anerkennt die BemĂŒhungen, verschiedenste Fragen der Integration der Senioren in das gesellschaftliche und soziale Umfeld darzustellen. Hingegen widersetzen sich die Seniorenvertreter der Auffassung, die Ă€lteren Menschen wĂŒrden im allgemeinen eher bevorzugt behandelt. Anhand verschiedener Beispiele wird belegt, dass Ă€ltere Menschen nach wie vor diskrimiert werden. Die Ă€ltere Bevölkerung – immerhin rund ein FĂŒnftel der Bevölkerung – erwartet, dass sie in die Problemlösung einbezogen wird.

Umfrage bei 75 Senioren-Organisationen

FĂŒr Bundesrat Pascal Couchepin signalisierte der Altersbericht ein Potenzial fĂŒr rĂŒstige Senioren. Diese könnten Pflegearbeiten ĂŒbernehmen und dafĂŒr Zeitgutscheine erhalten, die sie bei Bedarf spĂ€ter einlösen könnten. Eine Umfrage bei 75 Senioren-Organisationen zeigt zu einem FĂŒnftel Zustimmung, zu vier FĂŒnfteln aber Ablehnung zu diesem Vorschlag. Die Umfrage zeigt auch GrĂŒnde dafĂŒr. Zudem hĂ€lt die Umfrage fest, dass das bereits bestehende Engagement der Ă€lteren Bevölkerung von der Gesellschaft unterschĂ€tzt wird. Die Umfrageergebnisse liefern Behörden und Organisationen nĂŒtzliche Hinweise, unter welchen Voraussetzungen Senioren bereit sind, Freiwilligenarbeit zu leisten.

Dateien