PrÀventionsgesetz: SSR nimmt Stellung

Der SSR begrĂŒsst das Gesetz grundsĂ€tzlich. Allerdings erwartet er, dass die Ă€lteren Menschen explizit im Gesetz erwĂ€hnt werden.

Der SSR verweist dazu namentlich auf die Nationale Arbeitstagung „Altern und Gesundheit“ im Jahr 2005. Damals hielt der EDI-Departementschef fest, der Bund sei bereit, gemeinsam mit den Kantonen eine nationale Strategie zur Förderung der Gesundheit und StĂ€rkung der Autonomie im Alter zu initiieren und dabei die Koordinationsfunktion wahrzunehmen. Dies kommt auch im bundesrĂ€tlichen Bericht zur Altersstrategie (2007) zum Ausdruck. Eine SSR-Umfrage bei seinerzeitigen Tagungsteilnehmern signalisiert allerdings, dass entsprechende BundesaktivitĂ€ten kaum zur Kenntnis genommen worden sind. Deshalb ist die ErwĂ€hnung Ă€lterer Menschen beim Zugang zu den Fortschritten der PrĂ€vention ein wichtiges Signal.

Der SSR legt Wert darauf, dass der Hinweis auf die Ă€ltere Bevölkerung zu gezielten prĂ€ventiven Umsetzungsstrategien fĂŒhren wird, namentlich im Bereich der KrebsprĂ€vention (z.B. Prostatakrebs, Brustkrebs, usw.).