Rentner-Mitsprache in Pensionskassen

Der Schweizerische Seniorenrat und seine angeschlossenen Dachverbände VASOS* und SVS** – gemeinsam vertreten sie 220’000 Rentnerinnen und Rentner – setzten sich für vermehrte Mitsprache und den Einsitz in Stiftungsräten ein. Eine Umfrage bei zahlreichen Pensionierten zeigt, dass eine Verbesserung der Transparenz nur durch mehr Mitsprache erfolgen kann. Mit der Umfrage war Einblick in verschiedenste Pensionskassen … mehr

Der Schweizerische Seniorenrat und seine angeschlossenen Dachverbände VASOS* und SVS** – gemeinsam vertreten sie 220’000 Rentnerinnen und Rentner – setzten sich für vermehrte Mitsprache und den Einsitz in Stiftungsräten ein. Eine Umfrage bei zahlreichen Pensionierten zeigt, dass eine Verbesserung der Transparenz nur durch mehr Mitsprache erfolgen kann. Mit der Umfrage war Einblick in verschiedenste Pensionskassen möglich. Ergebnis: viele Wege führen nach Rom, bzw. zur Mitsprache. Zur Durchsetzung des Anrechtes auf Mitbestimmung sind aber gesetzlich Rahmenbedingungen unerlässlich. Zu diesem Schluss kamen 97 % der Befragten.
Sanierungsbedürftige Pensionskassen werden künftig eine Pflicht haben, neben den Aufsichtsbehörden auch den Arbeitgeber, die Versicherten sowie die Rentnerinnen und Rentner über das Ausmass und die Ursachen der Unterdeckung, sowie über die ergriffenen Massnahmen zu orientieren. Der SSR setzt sich überall dafür ein, dass zur Information auch die Partizipation dazu kommt. Die unabhängige Stimme der Senioren ist wichtig, vor allem dann, wenn die Würfel noch nicht gefallen sind.
Auskunft erteilen gerne:

Angeline Fankhauser, Co-Präsidentin SSR, 4104 Oberwil, Tel. 061 402 15 33,
E-Mail a.fankhauser@intergga.ch
Herbert B. Kaestner, Co-Präsident SSR, 1247 Anières, Tel. 079 773 93 57

* VASOS = Vereinigung aktiver Senioren und Selbsthilfeorganisationen
** SVS = Schweizerischer Verband für Seniorenfragen (vormals SSRV)