Zum neuen Anlauf der Reform der Altersvorsorge

Zum neuen Anlauf der Reform der Altersvorsorge
Der Schweizerische Seniorenrat begrĂŒsst, dass der Bundesrat kurz nach dem Scheitern des Reformprojektes der Altersvorsorge 2020 bereits die allgemeine Stossrichtung und GrundsĂ€tze fĂŒr die erneute Reform der Altersvorsorge festgelegt hat.

Dabei sollen die AHV und die 2. SĂ€ule separat reformiert werden. Der Bundesrat gab noch im Dezember 2017 den Auftrag ans zustĂ€ndige Departement des Innern (EDI), die Eckwerte der AHV-Reform bis Ende Februar zu prĂ€sentieren. FĂŒr die 2. SĂ€ule besteht ein anderer Zeitplan.

Das Rentenniveau soll erhalten bleiben

Ende Februar hat nun der Bundesrat seine Eckwerte fĂŒr die finanzielle Stabilisierung der AHV bekanntgegeben. Er hat davon Kenntnis genommen, dass die Sozialpartner bereit sind, nach Lösungen zu suchen zur Anpassung der 2. SĂ€ule an die demografischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten.

Dabei nahm der Schweizerische Seniorenrat mit Befriedigung zur Kenntnis, dass gemĂ€ss Bundesrat das Rentenniveau erhalten bleiben und dem BedĂŒrfnis nach einem flexiblen Rentenalter Rechnung getragen werden soll. Mit der angestrebten Erhöhung der Mehrwertsteuer sollen die AHV-Finanzen fĂŒr mindestens 12 Jahre nach Inkrafttreten der Reform gesichert sein.

Ein straffer Zeitplan

Aus den veröffentlichten Unterlagen sind die beschlossenen Eckwerte ersichtlich. ( https://www.admin.ch/gov/de/start.html )  Sie fĂŒhrten auch bereits zu den ĂŒblichen politischen Stellungnahmen. Der Schweizerische Seniorenrat wird sich im Rahmen der kommenden Vernehmlassung dazu Ă€ussern. Diese soll vor den Sommerferien eröffnet werden. Bis dahin erwartet der Schweizerische Seniorenrat auch mehr ĂŒber die geplante Reform der 2. SĂ€ule zu erfahren.

Kontaktpersonen:

Roland Grunder, CoprÀsident, r.grunder@bluewin.ch, 079 669 90 02

Josef BĂŒhler, Leiter AG Soziale Sicherheit, rabuehler@bluewin.ch, 079 138 31 45